Versicherungsvertriebler Mustafa Sllamniku über seinen Quereinstieg in die M&A Branche

M&A Quereinstieg: Von Motivation, Momentum und M&A

Wenn Mustafa Sllamniku morgens seinen Wagen für die rund 90 Kilometer lange Fahrt zu Emporion startet, ist das auch ein Commitment. Sein Weg führt ihn dann nicht nur von Wiesbaden ins südhessische Lampertheim – es ist ebenso die Reise in ein neues Lebenskapitel. Denn nach dem BWL-Studium und erfolgreicher Laufbahn im Versicherungsvertrieb hat Mustafa im Oktober 2023 bei Emporion als Analyst begonnen. Wir wollten von ihm wissen, warum er sich für den Sprung ins kalte Wasser entschieden hat.
Mustafa, Hand aufs Herz, wolltest du schon immer M&A-Profi werden? Lass uns doch das Rad der Zeit einmal zehn Jahre zurückdrehen. Wie sah damals deine Karriereplanung aus?

Wenn ihr mich zu dieser Zeit nach meinen Zukunftsplänen gefragt hättet, wäre meine scherzhafte Antwort sicher „Manchester United“ gewesen. Der Traum, mit Ronaldo, meinem Fußballidol, in einem Team zu spielen, war verlockend. Ich war zu jener Zeit selbst in einem Oberligaverein aktiv.

Es kam dann aber doch etwas anders.

Das stimmt. Irgendwann hieß es für mich dann „BWL“ statt „DFB“. Ich machte den Bachelor an der Hochschule Fresenius in Idstein und anschließend den Master an der CBS Business School.

Ein Mann der Zahlen, also – war das der ausschlaggebende Grund für deine Entscheidung, in die Versicherungsbranche einzusteigen?

Eine gewisse Begeisterung für Zahlen bringe ich mit – das ist richtig. Aber das reine Zahlenmanagement wäre mir etwas zu einseitig. Die zwischenmenschliche Komponente und der persönliche Austausch im Business waren mir schon immer ebenso wichtig. Im Versicherungsvertrieb fand ich die richtige Mischung aus beidem.

Was führte dich dann in die Welt von M&A?

Grundsätzlich ist die Versicherungsbranche ein Bereich, in dem man beruflich durchaus alt werden kann. Dennoch hatte ich irgendwann das Gefühl, dass der berufliche Fokus etwas zu eng für mich gefasst ist – insbesondere in Hinblick auf mein doch recht intensives BWL-Studium. Insofern reifte bei mir nach und nach der Wunsch, mich breiter aufzustellen.

„Der Sprung ins M&A-Geschäft war zwar ein Wechsel der Spielklasse, aber eine Erkenntnis bleibt dieselbe: Am Ende zählt der Mensch.“

Mustafa Sllamniku, Analyst M&A
Wie bist du auf Emporion gestoßen?

Es war tatsächlich ein Studienkollege, der schon länger bei Emporion tätig war, der mir vorschlug, das Unternehmen genauer zu betrachten. Vor allem der Schwerpunkt auf Buy-Side-Geschäfte zog mich an. Die Kombination aus strategischer Beratung und Finanzwesen erschien mir besonders spannend.

Erzähle uns von deinen ersten Schritten bei Emporion.

Ich hatte das Glück, Herrn Steinbächer als erfahrenen und menschlich großartigen Kollegen an meiner Seite zu haben. Als mein Mentor hat er meinen Einstieg maßgeblich geprägt. Die Chemie im Team und das Arbeitsklima bei Emporion sind wirklich herausragend. Ich denke, dieser Aspekt ist ohnehin kaum zu unterschätzen. Letztendlich verbringen wir durch den Job alle sehr viel Zeit miteinander. Wenn es auch menschlich passt, ist das ein großer Vorteil.

An welchen Projekten arbeitest du momentan?

Aktuell kümmere ich mich gemeinsam mit meinen Kollegen um die initiale Ansprache eines Zielunternehmens im Healthcarebereich. In einem anderen Projekt geht es darum, unseren Kunden bei möglichen Zukäufen strategisch zu beraten. Ein großes Highlight sind dabei auch die Geschäftstermine im europäischen Ausland. Hier konnte ich unsere Teams bereits nach kurzer Zeit begleiten.

Wie würdest du generell die Dynamik und das Arbeitstempo in einer M&A-Beratung im Vergleich zur Versicherungsbranche beschreiben?

Das M&A-Umfeld ist geprägt von Schnelligkeit und erfordert Flexibilität, wodurch es nie monoton wird. Diese Dynamik fasziniert mich und war genau das, was mir in meiner vorherigen Position fehlte.

Was kannst du aus deiner Zeit im Versicherungsvertrieb in deine neue Rolle als M&A-Berater mitnehmen?

Diese Erfahrung hat mich in vielerlei Hinsicht geprägt und für Einblicke in menschliche Befindlichkeiten sensibilisiert. Der Sprung ins M&A-Geschäft ist zwar ein Wechsel der Spielklasse, aber eine Erkenntnis bleibt dieselbe: Am Ende zählt der Mensch. Neben dem Expertenwissen sind es vor allem Empathie und Feingefühl, die entscheiden, wie wir uns begegnen. Diese Fähigkeiten habe ich nicht zuletzt in meiner Zeit im Vertrieb immer wieder trainiert. Sie sind nicht nur essentiell für Berater, sondern in jedem Lebensbereich unverzichtbar.

Danke für das Gespräch, Mustafa.

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